Das Blättche vom 02. März 2006
Flott unterwegs
Gleich mit einer ganzen Flotte von Smart Cars gehen
Mitarbeiter von GFFB und Jobcenter Rhein-Main ab März auf
Jobvermittlung, um mit der Initiative “best ! agers“ Erwerbsfähige über
50 bei Frankfurts Unternehmen in Arbeit zu bringen.
Beginnend ab März sollen damit für 3.000 Personen innerhalb von zwei
Jahren Stellen geschaffen werden oder vermittelt werden. Schwerpunkt
bildet der Dienstleistungssektor, der in der Rhein-Main-Region
besonders hohen Bedarf aufweist. Chance 50+ ist offen für alle nicht im
Erwerb Stehenden, die wieder ins Berufsleben eintreten wollen. Ebenso
für um und ab 50jährige, die eine Arbeit suchen oder eine Geschäftsidee
haben und noch einen Weg suchen, diese umsetzen. Und für jene, die sich
für eine gemeinnützige Sache engagieren wollen. Gefragt sind vor allem
Vorruheständler mit Managementerfahrung, denn ihr Know How aus
Betrieben und Märkten ist für Unternehmen besonders wertvoll. Gefördert
werden können darüber hinaus Ich-AGs, Existenzgründungen sowie
Teamgründungen von über 50jährigen. Aufgelegt wurde das Programm vom
Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Träger ist das
Rhein-Main-Jobcenter, Frankfurt. Im Dezember 2005 übernahm die GFFB die
Projektsteuerung, verantwortlich für die Umsetzung von
Öffentlichkeitsarbeit über Marketing bis hin zur vermittelten Arbeit.
Die GFFB setzt sich seit 1994 erfolgreich für die Chancengleichheit von
Frauen im Beruf und Qualifizierung von Jugendlichen für den
Arbeitsmarkt ein. Mit ihrer Organisation von Trägergesellschaften
erweiterte sie ihr Angebot stetig und ist mittlerweile Dienstleister
Nummer eins für Arbeitsagenturen und die Jobcenter Rhein-Main. Das
non-profit Unternehmen unterhält derzeit 18 Programme und Projekte für
ALG II-Empfänger von der Ausbildungsplatzakquise über
Bürokräfteservice, fremdsprachliche Informationserstellung,
Kinderbetreuungseinrichtungen bis hin zum Aufbau von Stadtteilbüros.
Mit dem Programm Chance 50+ hat die GFFB selbst viel Arbeit vor sich,
mit der die Geschäftsführende Gesellschafterin, Barbara Wagner, bewusst
die Firmen in Rhein-Main anspricht: “Unsere Brückenfunktion kann nur
mit den Firmen funktionieren. Wir verstehen, wie Unternehmen ticken, um
als Scharnier zwischen arbeits- und sozialpolitischen Fragestellungen
und dem Bedarf an Unternehmenskenntnissen aktiv tätig zu sein“. Dabei
wird sie konkret und stellte für das Programm sogleich eine
Finanz-Controllerin ein, die zuvor noch erwerbslos war. Chance 50+ wird
von allen fünf Jobcentern sowie durch fünf zusätzliche Außenmitarbeiter
betreut, die Frankfurter Unternehmen gezielt ansprechen und das Thema
in die Betriebe bringen. Am 9. März wird Chance 50+ mit der
Partneransprache offiziell gestartet. Interessierte Unternehmen können
sich bereits jetzt melden bei:
GFFB gGmbH, Telefon: 069 97776-0, Ansprechpartner ist Herr Michail Loukas.
hopi