Mitarbeiterzeitschrift BHF-Bank August 07

BHF-Bank Kinder sind bei den Elbi-Strolchen willkommen

Eine Familie mit Kindern zu organisieren, ist eine Kunst für sich.


Wenn morgens an der Kindergartentür überraschend ein Schild hängt, dass die Einrichtung wegen einer grassierenden Infektion geschlossen bleibt, ist guter Rat teuer. Zumal wenn just an diesem Tag niemand für die Betreuung einspringen kann und Mama oder Papa in der Bank eine wichtige Präsentation für den Kunden fertig bekommen müssen.


Die BHF-Bank will ihren Mitarbeitern helfen, solche und ähnliche Betreuungsengpässe bei Kindern im Alter bis 12 Jahren zu überbrücken. Die Personalabteilung hat deshalb verschiedene Kinderbetreuungseinrichtungen besucht und mit den dortigen Verantwortlichen Gespräche über eine flexible Ersatzbetreuung geführt. Nun wurde eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen.

Mitarbeiter der BHF-Bank können ihre Kinder ab sofort zu den Elbi-Strolchen in der Elbinger Straße 7 in der Nähe der Neuen Börse bringen. Es ist keinerlei vorherige Anmeldung nötig. Die Kindertagesstätte ist mit dem Auto gut zu erreichen, Parkmöglichkeiten sind vor dem Gebäude vorhanden.

Von der U-Bahn Haltestelle Industriehof/Neue Börse sind es zu Fuß etwa fünf Minuten zu den Elbi-Strolchen, die werktags von 7:30 bis abends 18:30 Uhr geöffnet haben. „Die Elbi-Strolche kommen nicht nur als kurzfristige Betreuungslösung in Frage“ , wie Erika Holz von der Personalabteilung erläutert, „auch eine Aufnahme für die Zeit während der Ferien ist möglich. Für Mütter in Teilzeitbeschäftigung können problemlos Regelungen zum  Beispiel für zwei Tage in der Woche gefunden werden.“ In Fällen absehbar längerer Betreuung wird um vorherige telefonische Abstimmung mit der Kinderbetreuungseinrichtung gebeten.

Die Unterbringung ist sehr günstig. Ein kompletter Tag kostet gerade mal 12 Euro, die Verpflegung muss jedoch mitgebracht werden.
Wer die Elbi-Strolche kennen lernen möchte, kann mit seinem Kind zum „Schnuppern“ vorbeikommen. Das hat zudem den Vorteil, dass die Eingewöhnung leichter fällt, wenn es nötig ist.

Die Bank hat mit dem Trägerverein der Elbi-Strolche eine Pilotphase bis Ende 2007 vereinbart. „Wir wollen erst einmal sehen, wie das Angebot angenommen wird“ , erklärt die stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Sabine Diehl. „Bei guter Resonanz wollen wir zusammen mit den Elbi-Strolchen oder mit anderen Trägern über einen Ausbau und mögliche Verbesserungen der Betreuungsmöglichkeiten sprechen.“ Für Betriebsrat und Personalabteilung sind deshalb auch positive und negative Erfahrungen von Eltern, deren Kinder bei den Elbi-Strolchen waren, sehr wichtig. „Nur so können wir im Laufe der Zeit das bestmögliche Angebot für berufstätige Mütter und Väter sowie deren Kinder entwickelt“ , betont Erika Holz.

Wer mehr wissen will, kann sich an Erika Holz ( Tele:-2616) wenden und wird zudem im Intranet unter Mitarbeiter/Menschen und Ereignisse / Familie / Notfallbetreuung fündig.

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