Am 29.10.07 um 17.00 Uhr diskutieren sechs Jugendliche des Vereins deutsche Jugend aus Russland und sechs Lufthansamitarbeiter über die Gemälde „Die Welt meine Seele“ in den Räumen des GFFB gGmbH Stadtteilbüros Eckenheim, Eckenheimer Landstrasse 461, wo diese Ausstellung seit Sommer diesen Jahres läuft.
Jugendlichen der DJR e.V. Frankfurter Flughafen, wurden von der Deutsche Lufthansa auf die Lufthansa Basis eingeladen um deren Berufsbilder näher kennen zu lernen. Nun kommen die Lufthansamitarbeitern zum Verein deutsche Jugend aus Russland, bzw. in den Räumlichkeiten der GFFB, wo gerade die Kunst-Ausstellung der Jugendlichen läuft.
Die Ausstellung heißt „Die Welt meiner Seele“, weil jeder Teilnehmerin versuchte, die Welt ihrer Seele darzustellen. Die Gemälde sind in verschiedenen Techniken erstellt (Acryl, Aquarell, Pastellkreide etc.). Durch diese Bilder kann man die Jugendlichen als einzelne Persönlichkeiten kennen lernen. Die Jugendlichen von verschiedenen Nationalitäten und Konfessionen haben eine große Gemeinsamkeit – Kunst, Kunst als „Brücke“ zwischen Nationalitäten und Kulturen.
Zu diesem Treffen läd das GFFB Stadteilbüro Eckenheim auch Jugendliche der Carlo-Mierendorff-Schule ein. Die Schülerinnen der 10. Klasse haben sich im Sommer über ein Kunstprojekt mit ihrer Migrationsgeschichte auseinandergesetzt.
Die GFFB gGmbH wurde 1994 in Frankfurt am Main als gemeinnützige Beschäftigungsgesellschaft gegründet, die im Auftrag der Stadt Frankfurt am Main und der Agentur für Arbeit Frankfurt Beschäftigungsmaßnahmen für erwerbslose Frankfurter Bürgerinnen und Bürger durchführt.
Wir wollen arbeitslose Menschen auf ihrem Weg zurück ins Erwerbsleben unterstützen und den Stadtteil für seine Bürger attraktiver machen. Gemeinsam mit örtlichen Vereinen und Organisationen möchten wir neue Beschäftigungsmöglichkeiten entwickeln, die dem Wohl der Allgemeinheit dienen.
Damit soll auch erwerblosen Bürgerinnen und Bürgern die Chance geboten werden, sich durch die geschaffenen Zusatzjobs besser für den Arbeitsmarkt zu qualifizieren. Das Stadtteilbüro erfüllt dabei eine koordinierende und organisatorische Funktion.
Unser
Arbeitsauftrag im Stadtteil ist
Mit unserem Stadtteilbüro sind wir für die Menschen im Stadtteil tätig.
Wir begleiten über 80 arbeitslose Menschen, die vorwiegend in Eckenheim
und Umgebung wohnen, auf ihrem Weg in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis.
Mit unserem Projekt kostenlosen Einkauf-Service begleiten wir Senioren bei Einkäufen oder kaufen für diese ein.
Ein weiter Service für die Bürger des Stadtteils ist unsere Jobrechere. Interessierten Arbeitslosen die ins Stadtteibüro kommen, geben wir unsere aktuell recherierten Stellen mit, bei denen sie sich bewerben können.
Im Fenster hängt ein Kultur Newsletter der Bürger auf kostenlose und kostengünstige kulturelle Angebote hinweist.
Unsere Räumen stellen wir Künstlern aus Eckenheim und Umgebung als Ausstellungsfläche zur Verfügung. Frau Natschke aus Eckenheim stellte zur Eröffnung vor einem Jahr hier aus Herr Adam der Künstler und Fotograf hatte zuletzt seine Fotografien über Frankfurt hier ausgestellt, Frau Fischer machte ihre Gemäldeausstellung „Himmelwärts“ und seit Sommer haben wir hier die Gemälde Ausstellung zum Thema Migration von Eckenheimern Jugendlichen.
Der Name GFFB stand ehemals für Frankfurter Frauen Beschäftigungsgesellschaft und stammt aus der Zeit von gender mainstreaming. Inzwischen sind Frauen und Männer bei der GFFB beschäftigt, da der Name jedoch in Frankfurt so bekannt war, blieb er als Eigenname in der abgekürzten Form GFFB, bestehen.
Wir würden uns freuen, wenn sie über die Diskussion mit den Jugendliche zum Thema Migration berichten.