Frankfurter Neue Presse vom 06.03.08

Brot & Salz spendiert ein leckeres Osterpaket




Fechenheim. „Brot & Salz“ ist ein gemeinnütziges Projekt, das sich an unterversorgte Menschen richtet, und nun beinahe zwei Jahre besteht: Lebensmittel verteilen, die sich viele nicht mehr leisten können, bedürftige Menschen unterstützen und ihnen etwas Gutes tun, sich auch mal Sorgen und Nöte anhören. „Brot & Salz“ möchte das Miteinander fördern und Menschen unter die Arme greifen. Zu Ostern gibt es nun einen Nachschlag: An Karfreitag werden ab 12 Uhr zu den üblichen Lebensmittelpaketen auch Speisen und Getränke ausgegeben, organisiert und gestiftet von den Gemeindemitgliedern der Freikirche des Christlichen Zentrums Frankfurt (CZF) in der Salzschlirfer Straße 15. Das Projekt von CZF, der GFFB, die sich um Langzeitarbeitslose kümmert, und des Sozialbezirksvorstehers Fechenheim-Nord, existiert seit 2006. Seitdem werden mittwochs von 16 bis 17 Uhr im CZF und freitags von 12 bis bis 13 Uhr im Sozialrathaus in Alt-Fechenheim 62 Essenspakete zum symbolischen Preis von einem Euro an bedürftige Menschen ausgegeben. Voraussetzung ist die Vorlage des Frankfurt-Passes oder eines ALG-Bescheides. Die Lebensmittel kommen vom Verein „Frankfurter Tafel“, von Geschäften und Supermärkten. Erhält das Team mehr, als es noch in der Woche verteilen kann, werden die Lebensmittel zur Tafel, zum Obdachlosenzentrum oder auch ins Tierheim weitergereicht. Zum Teil muss jedoch auch zugekauft werden.

„Wir sind nun bei rund 300 Besuchern pro die Woche“, sagt Inge Wüstefeld, die CZF-Projektleiterin. „Ein neues Auto muss nun auch angeschafft werden, die Kosten sind hoch, und wir freuen uns über wirklich jede Spende.“

Gerade ältere Menschen mit einer kleinen Rente, größere Familien und Alleinerziehende hätten es heute oft schwer. „Schön, wenn wir ein wenig helfen können.“ Auch das Team verdiene ein großes Lob, ohne seinen Arbeitseinsatz und Engagement wäre das Hilfsprojekt „Brot & Salz“ nicht das, was es geworden sei.

Wer spenden oder das Projekt in sonstiger Weise unterstützen möchte, kann sich an Inge Wüstefeld wenden unter der Rufnummer 9 41 48 00. Auskunft erteilt zudem Jessica Jane Clotten, von der GFFB unter 71 37 49 80. (fnp)

Stellenausschreibung    Kontakt    Newsletter    Presse    Seite drucken    Impressum