09.01.2009, Frankfurter Neue Presse

Stadtteilbüro schließt . . .

Das Stadtteilbüro Eckenheim schließt Ende Februar


Eckenheim.Nach drei Jahren ist Schluss. Das Stadtteilbüro der GFFB, die sich als gemeinnützige Gesellschaft um die Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen ins Berufsleben kümmert, schließt Ende Februar. Zum Abschied gibt es am Dienstag, 27. Januar, ab 17 Uhr eine Feierstunde im Büro in der Eckenheimer Landstraße 461.


Die GFFB hat sich ein neues Konzept verpasst, das die stadtweit orientierte Arbeit in den Vordergrund stellt, teilt Büroleiterin Annemie Pauli mit. Das funktioniere künftig nach Art einer Berufsberatung. So will Pauli das in Eckenheim ausgetüftelte Projekt «Stadtteilentwicklung und Kulturarbeit» im gesamten Stadtgebiet etablieren. Kleine Vereine werden durch die GFFB in ihrer Öffentlichkeitsarbeit unterstützt und erhalten Beratung für die Organisation von Festen. Auch besteht die Möglichkeit, über die GFFB Kontakte zu Künstlern zu knüpfen. «Wir bedauern, dass wir nicht mehr vor Ort sind, da uns der direkte Kontakt zu den Eckenheimern ans Herz gewachsen ist», sagte Pauli. Sie stellte aber klar, dass der populäre Einkaufsservice unter der Umstrukturierung nicht werde leiden müssen. Für dieses Projekt hält die GFFB ebenfalls einen Ansprechpartner parat.

Der Betrieb wurde 1994 als «Gemeinnützige Frankfurter Frauen-Beschäftigungsgesellschaft» gegründet. Heute wendet er sich an Männer und Frauen und will durch Besetzung bzw. Neuschaffung von Arbeitsplätzen, Arbeitslosen eine Chance für den Wiedereinstieg ins Berufsleben eröffnen. 2007 hatte das Unternehmen nach zwei Jahren sein Fechenheimer Stadtteilbüro wegen interner Neustrukturierung wieder geschlossen.


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