Aktuelle Projekte

#ABCforJobs

Wir bei GFFB wissen, dass ausreichende Alphabetisierung die Grundvoraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben ist und eine bessere Teilhabe am öffentlichen und beruflichen Leben ermöglicht. So sehen wir eine nachhaltige Verbesserung der Literalitätsrate als eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe!

Mit unserem neuen Verbundprojekt #ABCforJobs, das am 01.11.2021 startet und vom Ministerium für Bildung und Forschung gefördert wird, möchten wir gering literalisierte Erwachsene beim Erwerb von schriftsprachlichen Kompetenzen branchen- und zielgruppenorientiert fördern. Dabei hat sich das Konsortium des Projektes, das aus einer Universität, Fachverbänden, Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Arbeitsagenturen und Industrie- und Handelskammer besteht, zum Ziel gesetzt, innovative Lernkonzepte mit Hilfe von digitalen Technologien zu entwickeln, die langfristig Menschen mit geringen Lese- und Schreibkompetenzen in ihrer Grundbildung stärken und ihnen bessere Chancen im Berufsleben ermöglichen werden.

Zu weiteren Schwerpunkten des Projektes gehören Professionalisierung des Ausbildungspersonals, Festlegung von Qualitätsstandards und langfristige Nutzungsmöglichkeit von entwickelten Lernmodulen auf einer Open-Source-Plattform.

Mit dem Projekt #ABCforJobs wollen wir nicht nur das Bewusstheit für das Thema „Grundbildung“ schärfen und Unternehmen dafür sensibilisieren, sondern diese dabei  unterstützen, die so oft wenig genutzte Potenziale von an- und ungelernten Menschen zu fördern!

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digitalwomen

Die Entwicklung einer digitalen Handlungskompetenz ist ein zentraler Bestandteil gesellschaftlicher Handlungsfähigkeit und aus beruflichen und Bildungskontexten nicht mehr wegzudenken. 

Unser Projekt digitalwomen richtet sich an alle erwerbslose Frauen, die ihre digitalen Grundkompetenzen verbessern möchten, egal, ob für den alltäglichen Gebrauch oder als Grundlage für eine berufliche Neuorientierung. Unsere auf die Bedürfnisse, Fähigkeiten und Wünsche zugeschnittene Lernangebote ermöglichen ein motivierendes Lernen, ganz ohne Zeit- und Leistungsdruck. Dabei werden Frauen intensiv durch Digital Coaches, Sprachlehrkräfte und Sozialpädagog*innen begleitet und unterstützt. Diese helfen ihnen dabei, eigene Ziele für eine persönliche, digitale Entwicklung zu formulieren und Berührungsängste gegenüber neuen Technologien abzubauen. Unsere Teilnehmer*innen sind Teil einer virtuellen Community, die sich entweder in Präsenz in sogenannten Lernlabs oder in virtuellen Räumen trifft, um gemeinsam die vielfältigen Möglichkeiten der digitalen Welt zu erkunden. Zum Ende des Projektes ist es möglich, ein Zertifikat über „digitale Grundkompetenzen“ zu erwerben, das wiederum den Europäischen Referenzrahmen für digitale Kompetenzen Dig.Comp 2.1 (Österreich, 2019) zugrunde legt. 

Der Einstieg in das Projekt ist laufend möglich! Wir freuen uns auf Sie!

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Modellprojekt „Bildung 5.0“ – Teilzeitumschulung zum*zur Hotelfachmann*Hotelfachfrau

Im Zuge des Programms „Impulse der Arbeitsmarktpolitik“ (IdeA) des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration wurde unser Modellprojekt mit Ziel des IHK-Abschlusses im Bereich Hotelfach ausgewählt. Neben der berufsqualifizierenden Sprachförderung sollen hier ein Blended Learning- sowie ein Serious Gaming-Ansatz erprobt werden.

Teilzeitumschulung zum*zur Hauswirtschafter*in

Erfolgreich seit 2013 im Aktivcenter-Bereich Hauswirtschaft erprobt und etabliert, wird das Konzept der berufsqualifizierenden Sprachförderung seit 2015 auch in unseren Teilzeitumschulungen zum/zur Hauswirtschafter*in mit Abschluss vor der IHK umgesetzt. Zunächst als Modellprojekt konzipiert und mittlerweile in die Regelfinazierung überführt, werden die fachtheoretischen und -praktischen Inhalte von der Fachanleitung im Rahmen des Teamteachings mit einer ausgebildeten Sprachförderkraft vermittelt, die diese Inhalte zielgruppenorientiert vor-, auf- und nachbereitet. Die Teilnehmer*innen sollen durch die berufsqualifizierende Sprachförderung nicht nur dazu befähigt werden, mit Kolleg*innen und Vorgesetzten angemessen zu kommunizieren sowie Arbeitsaufträge sprachlich zu verstehen, sondern auch dazu, den mündlichen sowie schriftlichen Teil der IHK-Prüfung sprachlich bewältigen zu können.

Teilzeitumschulung zum*zur Verkäufer*Verkäuferin

In Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz startete im April 2016 das Modellprojekt „Handel im Wandel“, welches im Rahmen eines Innovationsprogramms des hessischen Sozialministeriums ausgewählt wurde. Das Nachqualifizierungsangebot mit berufsqualifizierender Sprachförderung zielte auf den IHK-Abschluss Verkäufer*in ab und richtete sich an langzeiterwerbslose Migrant*innen mit Sprachniveau B1.
Mittlerweile wurde das vormalige Modellprojekt in Form einer Teilzeitumschulung in die Regelfinanzierung überführt. Um auch unsere neuen und zukünftigen Umschüler*innen optimal zu unterstützen, werden sie von einer ausgebildeten Sprachförderkraft nicht nur im Rahmen des fachtheoretischen Unterrichts im Teamteaching mit der Fachanleitung eng begleitet, sondern auch bei ihren Praxiseinsätzen.

Kontakt
Olessia Götzinger