Aktivcenter
Das Aktivcenter der GFFB ist Teil des Aktivcenter Chance NeuStart.
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Mehr InformationenBereiche des Aktivcenters
Büro und Empfang
Handel und Verwaltung
Hauswirtschaft
Holz- und Fahrradwerkstatt
Lager, Archiv & Logistik
IT & Medien
Nähwerkstatt
Berufsqualifizierende Sprachförderung (BQS+)
Ziel des Aktivcenters ist es, Teilnehmende dazu zu qualifizieren, die fachlichen und sprachlichen Inhalte der Fachbereiche im Aktivcenter zu verstehen und in der Praxis anwenden zu können. Im Rahmen der berufsqualifizierenden Sprachförderung (BQS+) unterstützt die Sprachlehrkraft die Fachanleitung dabei, die fachlichen Themen im Arbeitsprozess verständlich und sprachsensibel zu vermitteln.
Projektbeschreibung
Aktivcenter mit berufsqualifizierender Sprachförderung (01.07.2023 - 30.06.2025 und 01.07.2025 – 30.06.2027)
Die Basismaßnahme Aktivcenter bietet Teilnehmenden die Möglichkeit, sich in verschiedenen Arbeitsbereichen zu erproben und zu qualifizieren. In den folgenden Fachbereichen wird aktuell eine berufsqualifizierende Sprachförderung angeboten: Büro, Medienwerkstatt, Nähwerkstatt, Handel/Lager/Logistik und Hauswirtschaft. Die berufsqualifizierende Sprachförderung hat den Aufbau fach- und bildungssprachlicher Handlungskompetenz der Teilnehmenden zum Ziel. Im Rahmen des Team-Teaching erfolgt die Planung und Durchführung der Szenarien, orientiert am Modell der vollständigen Handlung. Fach- und Sprachlehrkraft stimmen die Szenarien und Fachthemen in den Lernfeldern ab. Parallel unterstützt die Sprachlehrkraft die Fachanleitung dabei, das fachliche Thema im Arbeitsprozess verständlich und sprachsensibel zu vermitteln. Zielgruppe der Maßnahme sind gering qualifizierte Erwerbslose mit Sprachförderbedarf. Ziel ist die fachliche sowie praktische Qualifizierung der Teilnehmenden in den jeweiligen Fachbereichen.
Ergebnisse
Aktivcenter mit berufsqualifizierender Sprachförderung (01.07.2023 – 30.06.2025)
Allgemeine Verbesserung der Sprachfähigkeiten und verbesserte Selbstsicherheit der Teilnehmenden.
Aktivcenter mit berufsqualifizierender Sprachförderung (01.07.2025 – 30.06.2027)
Zwischenergebnisse 31.12.2025:
Sprachstandserhebung (Erstgespräch): bei fast allen Teilnehmer*innen konnte man durch die Sprachstandserhebung feststellen, dass trotz vorhandener Kenntnisse eine Kommunikationsbarriere bestand. Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass das Sprachniveau der Teilnehmer*innen eine kontinuierliche sprachliche Förderung voraussetzt um die erwarteten Ziele zu erreichen. Die Sprachstandserhebung wird am Angang und am Ende der Maßnahme durchgeführt. Die Kann- Beschreibungen erlauben eine Beobachtung und das Festhalten der sprachlichen Entwicklung der Teilnehmenden. Der Evaluationssbogen wird zweimal, am Anfang und am Ende der Maßnahme, durchgeführt. In den Kategorien Sprechen, Lese-und Hörverstehen, Schreibfähigkeit und Fachwortschatz wird die sprachliche Entwicklung gemessen.
Sprachstandserhebung mittels Praxisbegleitung (Hauswirtschaft, Nähwerkstatt, Medienwerkstatt, Handel und Büromanagement):
Durch die Praxisbegleitung haben 80% der Teilnehmenden öfter Fachwörter angewendet. Dies konnten die Sprachlehrkräfte beim Beobachten von Teilnehmenden im Fachbereich oder bei der Auswertung des Einschätzungsbogens festhalten. Die Fachanleitenden konnten kontinierliche Verbesserung des Verständnisses bei der Durchführung von Arbeitsaufträgen und in der mündlichen Kommunikation beobachten.
Die qualitative Beurteilung der Lehrkräfte kann bestätigen, dass die Teilnehmer*innen am Ende der Maßnahme wesentlich selbstbewußter und kommunikativer am Unterricht teilnahmen.
Das durchschnittlich erreichte Sprachniveau der Gruppe liegt bei A2. In einzelnen Bereichen konnten höhere Niveaus (B1-B1+) erreicht werden: So lagen die Sprachniveaus in der Medienwerkstatt etwas über dem Durchschnitt, während sie in der Nähwerkstatt tendenziell etwas niedriger ausfielen.
Insgesamt lässt sich feststellen, dass rund 80% derTeilnehmenden ihre Sprachfähigkeit sowie ihren berufsbezogenen Wortschatz im Verlauf der Maßnahme spürbar erweitern und festigen konnten. Diese Entwicklung stärkt ihre berufliche Handlungskompetenz und trägt maßgeblich zu verbesserten Chancen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt bei.