Zukunftsperspektiven von Frauen in Coronazeiten

Interkommunales Projekt zur Förderung der digitalen Kompetenzen und beruflichen Perspektivplanung

Projektleiterin Dr. Harpreet Cholia (links) und die geschäftsführende Gesellschafterin der GFFB und des Zentrums für Weiterbildung, Barbara Wagner (rechts). Frankfurt am Main, 24. November 2020

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration fördert mit digitalwomen ein gemeinsames Frauenprojekt von der GFFB und dem Zentrum für Weiterbildung mit rund 100 Plätzen in Frankfurt am Main und in Südhessen an den Standorten Darmstadt, Dieburg und Rüsselsheim.

„Während in der Wirtschaftskrise 2008 vor allem Männer betroffen waren, hat die Corona-Pandemie vor allem Frauen beruflich wie privat vor besondere Herausforderungen gestellt. Das zentrale Ziel von digitalwomen ist die Förderung der digitalen Kompetenz in Verbindung mit einer beruflichen Perspektivplanung“, so Barbara Wagner, geschäftsführende Gesellschafterin des Zentrums für Weiterbildung sowie der GFFB.

Aufgrund des interkommunalen Ansatzes ist das Angebot der beiden Bildungsträger flexibel aufgebaut und an dem individuellen Förderbedarf der jeweiligen Frau orientiert. Neben Präsenz-Veranstaltungen gibt es virtuelle Angebote, an denen die Frauen teilnehmen können.

Als niedrigschwelliges Angebot richtet sich das Projekt an alle Frauen, die sich neu- oder umorientieren und/oder ihre Kompetenzen gezielt erweitern möchten. Die Teilnahme ist unabhängig davon, ob diese Berufsrückkehrerinnen oder Selbstständige sind, ob sie einen gefährdeten Arbeitsplatz haben oder bereits nach einer neuen Arbeit suchen.

„Unser Anliegen ist es, Frauen in dieser herausfordernden Zeit, mit der wir konfrontiert sind, zu unterstützen und zu stärken. Keine Frau darf zurückgelassen werden. Es liegt in unserer Verantwortung als Gesellschaft, uns gegenseitig zu unterstützen. Mit unserem Projekt können die Frauen sich direkt an uns wenden und wir erarbeiten gemeinsam mit ihnen eine Perspektive“, erläutert Dr. des. Harpreet Cholia, die Projektleiterin.

Durch die Förderung des Hessischen Ministerium für Soziales und Integration ist die Teilnahme kostenlos. Bis Ende 2021 werden 100 Plätze verteilt auf Frankfurt, Darmstadt, Dieburg und Rüsselsheim zur Verfügung stehen.

Auf der Website www.digital-women.eu finden interessierte Frauen weitere Informationen.

 

Über das Projekt

Neben dem Erwerb digitaler Handlungskompetenzen können die Frauen ihre Resilienz und Stressbewältigung im Umgang mit der gegenwärtigen Lebenssituation stärken. So bietet das Projekt den Frauen die Möglichkeit, eine individuelle berufliche Perspektive entwickeln.

Zusätzlich zu Online-Veranstaltungen mit branchenspezifischen Informationen gibt es zur Stärkung der digitalen Kompetenz virtuelle e-Learning- und Kommunikationsräume. In Frankfurt und Darmstadt werden Co-Learning-Spaces mit Kinderbetreuungsangebot zur Verfügung gestellt.

Neben einem Schulungskonzept zur Vermittlung digitaler Handlungskompetenzen werden auch Materialien zum Arbeitsschutz in der Corona-Pandemie im virtuellen Raum erstellt und in unterschiedlichen Szenarien umgesetzt. Bei zugewanderten Frauen mit Sprachförderbedarf werden die angebotenen Themen durch eine integrierte Sprachförderung ergänzt.

 

Das Projekt digitalwomen wird gefördert vom

Wir entwickeln Perspektiven

Die GFFB gGmbH und das Zentrum für Weiterbildung gGmbH arbeiten seit vielen Jahren für und mit Frauen. Uns ist es wichtig, Frauen in ihrer Entwicklung zu stärken und auszubilden. Heute haben wir täglich über 700 Teilnehmer*innen, die an unseren Angeboten teilnehmen. Dabei setzen wir uns für Gleichberechtigung und neue Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt ein. Gemeinsam stellen wir uns den Herausforderungen einer digitalen Transformation und erarbeiten Lösungen – für die Menschen, mit den Menschen.

www.gffb.de | www.zfw.de

 

Kontakt

Katja Rodtmann

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