SkillsUp
SkillsUp hilft Ihnen, Grundkenntnisse zu lernen. Wir bereiten Sie auf einen Job vor und helfen Ihnen, Ihre Fähigkeiten zu verbessern.
Möchten Sie Grundkenntnisse lernen und neue Job-Chancen bekommen?
SkillsUp hilft Ihnen dabei!
Was bietet SkillsUp?
- Grundkenntnisse lernen: Zum Beispiel Computer, Geld, Rechte und mehr
- Deutsch verbessern: Wir bieten Deutschunterricht für die Arbeit
- Praxis sammeln: In einem 12-wöchigen Praktikum wenden Sie Ihr Wissen an
- Bewerbungshilfe: Wir unterstützen Sie bei Bewerbungen
Was ist das Ziel?
Das Ziel ist, dass Sie entweder eine Weiterbildung machen oder eine Arbeit mit Sozialversicherung finden.
Wer kann mitmachen?
- Erwachsene ab 18 Jahren
- Menschen, die Arbeitslosengeld oder andere Unterstützung bekommen
- Personen mit wenig Arbeitserfahrung
- Zugewanderte oder Menschen mit Fluchthintergrund
- Voraussetzung: einfache Deutschkenntnisse (B1 mündlich, A2 schriftlich)
Kosten
Die Teilnahme ist oft kostenlos, wenn Sie einen Bildungsgutschein von der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter haben. Fragen Sie uns!
Zertifikat
Nach dem Projekt bekommen Sie ein Zertifikat.
Fangen Sie mit SkillsUp an!
Eröffnen Sie sich neue Chancen.
Sie möchten mehr Infos und kostenlose Beratung zum Projekt SkillsUp? Kommen Sie vorbei:
Die Inhalte von SkillsUp
Einblicke in das Projekt
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Mehr InformationenBerufsqualifizierende Sprachförderung (BQS+)
Im Rahmen der berufsqualifizierenden Sprachförderung (BQS+) unterstützt eine Sprachlehrkraft im Unterricht dabei, die fachlichen Themen verständlich und sprachsensibel zu vermitteln.
Projektbeschreibung
SkillsUp – Grundkompetenzen stärken, berufliche Perspektiven schaffen (01.01.2025 – 31.12.2026, ab 01.07.2025 BQS+)
Das Projekt SkillsUp richtet sich an Menschen mit geringer Literalität und eingeschränkten Grundkompetenzen. Ziel ist es, die Teilnehmenden so zu qualifizieren, dass sie im Anschluss an das Projekt erfolgreich an weiterführenden (Teil-)Qualifikationen teilnehmen können – als Grundlage für eine nachhaltige berufliche Integration.
Nach einer zweimonatigen Vorbereitungs- und Planungsphase startet das Projekt ab dem 01.03.2025 mit insgesamt sechs Lehrgangsdurchläufen. Jeder Durchgang umfasst:
-
einen sechsmonatigen Qualifizierungsabschnitt in Teilzeit (5 Unterrichtseinheiten pro Tag, Präsenz und Online)
-
ein anschließendes dreimonatiges Praktikum in kooperierenden Betrieben
Die Lehrgänge starten im zweimonatigen Abstand, um eine kontinuierliche Aufnahme neuer Teilnehmender zu ermöglichen.
Ab dem 01.07.2025 wird das Projekt durch eine berufsintegrierte Sprachförderung nach dem Konzept BQS+ ergänzt. Diese Verzahnung ermöglicht es, Sprachförderung praxisnah in den beruflichen Kontext einzubinden – mit dem Ziel, Sprachhemmnisse gezielt abzubauen und Fachsprache im Alltag einzuüben.
Das Projekt ist dynamisch angelegt: Über eine laufende Evaluation werden Fortschritte und Bedarfe kontinuierlich analysiert und in die laufende Umsetzung integriert. Zudem werden Kooperationsbetriebe aktiv einbezogen, etwa durch Praktikumsangebote oder die Mitentwicklung praxisnaher Lernmaterialien.
Zielgruppe sind langzeitarbeitslose Personen im Leistungsbezug nach SGB II oder als Erwerbslose im SGB III. Angesprochen werden insbesondere Menschen mit Arbeitserfahrung, zugewanderte Familienangehörige, EU-Bürger*innen sowie Personen mit Fluchtbiographie.
Ergebnisse
SkillsUp – Grundkompetenzen stärken, berufliche Perspektiven schaffen (01.01.2025 – 31.12.2026, ab 01.07.2025 BQS+)
Zwischenergebnisse 31.12.2025:
Die festgelegten Ziele der Maßnahme wurden erfolgreich erreicht. Die Teilnehmenden haben ihre Handlungskompetenz und Selbstwirksamkeit signifikant gesteigert und sind nun in der Lage, eine fundierte und langfristige berufliche Perspektive zu entwickeln. Durch gezielte Lernmethoden konnten sie ihre Fähigkeiten in realen Arbeitssituationen erfolgreich anwenden. Besonders das Praktikum ermöglichte es den Teilnehmenden, ihre erlernten Kenntnisse in der Praxis zu erproben und wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Die individuelle Bildungsplanung wurde so weiterentwickelt, dass die Teilnehmenden nun klarere berufliche Ziele verfolgen können.
Die Zielerreichung der Maßnahme wurde erfolgreich umgesetzt. Mehr als 50 % der Teilnehmenden haben eine konkrete Anschlussperspektive erlangt, sei es durch eine Vermittlung in den Arbeitsmarkt oder durch die Aufnahme einer weiterführenden Teil- oder Nachqualifizierung. Dies wurde durch die praxisnahe Vermittlung von Schlüsselkompetenzen in den Bereichen Kommunikation, digitale Fähigkeiten, Mathematik, rechtliche Grundlagen und soziale Kompetenzen erreicht. Die gezielte individuelle Förderung und die Integration eines Praktikums ermöglichten es den Teilnehmenden, ihre beruflichen Perspektiven zu erweitern und in eine stabile berufliche Zukunft einzutreten.
Von den Teilnehmer*innen, die das gesamte Programm durchlaufen haben konnten 50% in eine berufliche Qualifikation einmünden, ein Teilnehmer wird von seinem Praktikumsbetrieb übernommen und eine Teilnehmerin konnte aus gesundheiltlichen Gründen das Praktikum nicht beenden.
Die sprachliche Entwicklung lässt sich mittels eines Evaluationsbogen mit den Kann-Bestimmungen valide messen. In den meisten Fällen (über 80 %) ist eine kontinuierliche Verbesserung der Sprachkenntnisse während der Teilnahme an der Maßnahme festzustellen.
Bei allen Teilnehmer*innen mit Sprachförderbedarf hat der Sprachförderunterricht während des Unterrichts und der fachpraktischen Unterweisung stattgefunden. Am Ende der Teilnahme war das entsprechende Vokabular der Lernfelder erweitert und konnte in der Praxis angewendet werden.
Alle Teilnehmende konnten in Praktika vermittelt werden. Rund 50 % der Teilnehmenden, die ihren Kurs und das Praktikum beendet haben konnten in eine berufliche Weiterbildung vermittelt werden. Bei einigen Teilnehmer*innen, die sich noch im Praktikum befinden, ist eine Übernahme vom Praktikum in eine weitere Beschäftigung im Betrieb möglich.
Insgesamt konnte man bei mehr als 90% der Teilnehmer*innen eine Verbesserung der digitalen Fähigkeiten und des autonomen Lernens feststellen. Im Projekt wurden mehr als 30 Arbeitsblätter und weitere Lehrmaterialien analog und digital erstellt. Insbesondere wurde weiter Szenarien zusammen mit Fachanleitung und Sprachlehrkraft erarbeitet.


