Mit dem Modellprojekt „Nachhaltig. Qualifiziert. Starten – Berufseinstieg in die Sozialwirtschaft“ reagiert die GFFB auf den hohen Fachkräftebedarf in der Sozialwirtschaft im Rhein-Main-Gebiet und eröffnet Frauen mit geringen Deutschkenntnissen neue berufliche Perspektiven.
Das Projekt richtet sich an zugewanderte und geflüchtete Frauen sowie Frauen aus der sogenannten „stillen Reserve“, die bisher kaum Zugang zu beruflicher Qualifizierung hatten. Gleichzeitig werden Betriebe und Einrichtungen der Sozialwirtschaft aktiv eingebunden, um praxisnahe, nachhaltige und tragfähige Übergänge in Arbeit und Qualifizierung zu ermöglichen.
Kern des Projekts ist eine sechsmonatige, praxisorientierte Qualifizierung mit berufsqualifizierender Sprachförderung (A1/A2), ergänzt durch ein zweimonatiges betriebliches Praktikum. Die Inhalte bereiten gezielt auf Tätigkeiten in Hauswirtschaft, haushaltsnahen Dienstleistungen, Alltagsbegleitung, Kinderbetreuung und Pflege vor – einschließlich unterstützender und assistierender Tätigkeiten.
Ein besonderes Merkmal des Projekts ist die systematische Verbindung von Fachlernen, Sprachförderung, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz. Die Teilnehmerinnen arbeiten von Beginn an handlungsorientiert, nutzen Tablets als Lernwerkzeug und erwerben Kompetenzen, die sie unmittelbar im Arbeitsalltag anwenden können.
Begleitet wird der gesamte Prozess durch Integrationscoaching und sozialpädagogische Unterstützung. Parallel entsteht ein Konsortium aus Unternehmen, Einrichtungen der Sozialwirtschaft, Bildungsträger*innen, Beratungsstellen und weiteren Akteur*innen, das den Projektverlauf aktiv mitgestaltet und zur nachhaltigen Verankerung der Ergebnisse beiträgt.
Projektlaufzeit: 01.01.2026 – 31.12.2028
Start der ersten Teilnehmerinnengruppen: ab 01.04.2026