FrauenSprache & Design: Ausstellung

„Mama Afrika“

Vor zwei Jahren wurde das Alphabetisierungsprojekt „FrauenSprache & Design“ ins Leben gerufen und wurde zum 30. September beendet. Zeit für einen kleinen Rückblick.

Drittstaatsangehörigen Frauen die Möglichkeit zu geben, direkt im kreativen Arbeitsprozess in der Zielsprache Deutsch Lesen und Schreiben zu lernen, sprachliche Handlungskompetenz aufzubauen und ihre Autonomie zu stärken, war das Ziel unseres Modellprojekts „FrauenSprache & Design“, das Kreativität und die Bedürfnisse der Teilnehmerinnen mit dem Erlernen der deutschen (Schrift-) Sprache verbindet.

Die hier gezeigten Exponate und Objekte wurden im handlungsorientierten Alphabetisierungsprojekt „FrauenSprache & Design“ von unseren Teilnehmerinnen gefertigt und konzipiert.

Angefangen mit sieben Teilnehmerinnen, waren zum Schluss 19 Frauen aus sieben Nationen im Projekt beschäftigt. Umso spannender war es, den stetigen  Entwicklungsprozess zu beobachten bzw. zu begleiten, den die Teilnehmerinnen vom ersten Tag an durchlebten.

War es anfangs noch eine große Herausforderung, einen Stift richtig zu halten oder sich in der Gruppe Gehör zu verschaffen – Stichwort „Sprachbarriere“ – traten bald schon die Gemeinsamkeiten aller Beteiligten in den Vordergrund: eben der Wunsch, zu lernen, zu wachsen und gemeinsam zum Erfolg zu kommen. 

Dass Lernen in jedem Alter möglich ist, haben alle Frauen im Projekt eindrucksvoll bewiesen. Wer handwerkliche Fähigkeiten besaß, hat diese gern geteilt, wer im sprachlichen Bereich besser war, hat andere unterstützt.

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Lehrbuch

In der Publikation geht es um das Alphabetisierungsprojekt, den methodischen Ansatz in der Praxis und der Sprachförderung. Sie finden im Lehrbuch viele Beispiele an Kreativprojekten, die während der Zeit umgesetzt wurden und die darauf aufbauenden sprachförderlichen Materialien. 

Sie können das Lehrbuch gegen eine Versandgebühr bei uns bestellen. Schreiben Sie uns eine E-Mail an info@gffb.de

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds und des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration finanziert.